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Digitale Fotografie

 
 

Geschichte der Digitalen Fotografie

Das Bestreben, Fotos elektronisch abspeichern zu können, ohne den Umweg über Bild- oder Diascanner machen zu müssen, ist eng mit dem Aufkommen des Fernsehens im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts verbunden. Fernsehbilder zeigten, dass es möglich ist, Bilder elektronisch zu übertragen und direkt von der Fernsehkamera auf den heimischen Apparat zu projizieren. Das große Problem stellte jedoch die nichtanaloge Speicherung dieser Bilder dar. Die erste Kamera, die als Vorreiter der Digitalkamera angesehen werden kann, wurde deshalb auch als "portable all electronic still camera" bezeichnet und war ein 1975 von Kodak entwickelter Prototyp. Das Potential der Entwicklung wurde jedoch nicht erkannt und so gilt gemeinhin die 1981 von Sony unter dem Namen Mavica vorgestellte erste kommerzielle Kamera nach demselben Funktionsprinzip als Mutter aller Digitalkameras. Allerdings arbeitete diese Kamera, wie der Name schon vermuten lässt, mit einem Magnetband (auch Video Floppy genannt), was keine digitale Speicherung der Daten zuließ. Vorrangig in den USA brachten Kamerahersteller wie Canon, Nikon, Konica oder Fuji Weiterentwicklungen dieses Modells auf den Markt. In Europa war das Interesse an dieser Technologie eher verhalten. Die erste wirkliche Digitalkamera stellte 1991 die kalifornische Firma Dycam auf der Computerfachmesse CeBIT unter dem Namen Model 3/4 vor. Die Kamera war mit einem lichtempfindlichen CCD-Sensor sowie einem Speichermodul ausgestattet, das die direkte Übertragung der Bilder auf den Computer ermöglichte. Trotz des schwarz-weißen Aufnahmemodus’ und einer – aus heutiger Sicht schlechten – Auflösung von 376x284 Bildpunkten war die Fachpresse begeistert. Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Fortune wagte sogar folgende Prognose: "Ein Sturm technologischer Innovationen und neuer Produkte sammelt sich über der Welt der Fotografie an, der viel von dem wegblasen wird, was bis heute altbekannt ist. Filme, Chemikalien und Dunkelkammer werden ersetzt werden durch eine Technologie, die blendend und altbacken zugleich ist: den Computer und die Grafik". Auf der photokina, einer internationalen Fachmesse für die Photo- und Bildbearbeitungsbranche in Köln, präsentierten 1992 nahezu alle namhaften Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Prototypen. Neben klassischen Kameraherstellern wie etwa Kodak und Rollei waren der Videogigant Sony und der Scanner-Produzent Sictex-Leaf ebenfalls mit Digitalkamerastudien vertreten, denn das Schlagwort "Digital Imaging" verkündete für alle die Entstehung eines neuen Marktes. Nur zwei Jahre später lautete das Motto der photokina "digital total" und machte deutlich, wohin die zukünftige Entwicklung gehen würde. 1994 wird auch als das "offizielle" Startjahr der Digitalen Fotografie in Deutschland angesehen, da die Vogelsänger-Studios den Einsatz von Digitalkameras bekannt gaben. Diese Mitteilung hatte deshalb eine besondere Relevanz, weil die Vogelsänger-Studios – ein großes, europäisches Fotostudio im Bereich Interieurfotografie – für ihren hohen Qualitätsanspruch an Bilder, Bildermacher und Handwerkszeug bekannt sind. Indem einer der Branchenführer im Bereich der Werbefotografie auf digitale Kameratechnik setzte, machte er hierzulande den Weg für die Digitalkamera frei. Allerdings übten sich die Verbraucher bei einem anfänglichen stolzen Preis für die ersten Modelle von ca. 2.000 DM (entsprechend ca. 1000 €) in Zurückhaltung, und so blieb der Kundenkreis für die neuen Kameras in den Folgejahren in überschaubarem Rahmen. Ebenfalls im Jahre 1994 tätigten PC- und Fotoexperten folgende Analyse: "Für den oft zitierten Otto Normalverbraucher dürfte die Digitale Fotografie erst dann interessant werden, wenn namhafte Einzelhandelketten einfachst zu handhabende Digitalkameras als Massenware in ihren Regalen feilbieten und der Fotohandel gleichzeitig die Möglichkeit bietet, von den elektronischen Aufnahmen preisgünstige Papierbilder herzustellen – und dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine geraume Zeit dauern". Diese Aussage ist natürlich längst überholt. Die Digitalfotografie ist mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Nicht nur professionelle Fotografen und Fotodesigner schwören auf die digitale Fototechnik, Digitalkameras erfreuen sich extremen Nachfrage durch die gesamte Bandbreite der Gesellschaft.


 
 
 

Fotozubehör

Zubehör für Digitalkameras
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Fotoschule - Was ist Digitale Fotografie?

Einführung in die Digitalfotografie

 

Bequem ist es ja die vielen Automatikfunktionen einer Digitalkamera zu nutzen, manchmal muss es eben schnell gehen. Um aber zu verstehen wie ein wirklich gutes Foto auch unter schwierigen Lichtverhältnissen entsteht, sollten Sie verstehen was Fotografieren bedeutet und was Ihnen Digitalkameras für Funktionsmöglichkeiten bieten. Lernen Sie hier wie Sie mit grundlegenden einfachen Einstellungen Ihrer Digitalkamera Fotos kreativ gestalten können. Ein kleines Tutorial zu dem Thema Belichtung, Empfindlichkeit, ISO, Blende, bewegte Bilder, Schärfe und Belichtungszeit.
 

 

Digitalkameras

   
  Kompaktkameras - Was Sie beim Kauf beachten sollten
 

Die digitale Kompaktkamera ist leicht, klein und damit perfekt für Schnappschüsse und Urlaubsfotos geeignet. Vollautomatiken unterstützten hier den ambitionieren Hobby- und Freizeitfotografen, indem sie alle notwendigen Bildeinstellungen automatisch vornehmen. Nachteilig sind jedoch die schlechtere Bildqualität und der meist begrenzte optische Zoom. Achten Sie beim Kauf auch auf die Megapixel und Sensorgröße. Hierbei ist jedoch die Anzahl der Bildpunkte nicht immer für die Bildqualität entscheidend. Je größer der Sensor ist, desto größer sind die Pixel oder sie sind mit einem größeren Abstand zueinander platziert. So treten weniger Bildstörungen auf, die Abbildung entspricht eher der abgelichteten Wirklichkeit. Farben werden besser dargestellt und die Auflösung ist höher. Es kann durchaus vorkommen, dass eine Kompaktkamera, die weniger Megapixel bietet als eine andere, trotzdem höher auflösen kann, wenn sie über einen größeren Sensor verfügt. Ebenfalls für die Bildqualität entscheidend ist das Objektiv einer Digitalen Kamera. Es sollte eine typische und geeignete Lichtstärke von f/2,8 bzw. F 1:2,8 haben. Ist die angegebene Lichtstärke höher als 3, dann ist das Objektiv zu lichtschwach und liefert weniger gute Bilder bei schwierigen Lichtverhältnissen was wiederum zu einer Erhöhung der ISO-Zahl führt und gleichzeitig mit einem verstärketen Bildrauschen und somit einer minderwertigeren Bildqualität einhergeht. Ebenfalls sehr wichtig beim Vergleich von Digitalkameras ist der Bildstabilisator. Er sorgt dafür, dass Bewegungen der Hand beim Fotografieren kompensiert werden und dementsprechend verwacklungsfrei wiedergegeben werden. Bewegte Motive werden eingefrohren und scharf abgebildet. Hier sind zum heutigen Stand der Technik optische oder mechanische Bildstabilisatoren besser als ein digitaler Verwacklungsschutz.

 

 

Digitale Kompaktkameras - Empfehlungen:

 

   
  Digitale Spiegelreflexkameras
 

 

  SLR Digitalkameras - Welche Unterschiede gibt es?
 

Eine Digitale Spiegelreflexkamera kann Fotos höher auflösen und schärfer darstellen da sie über einen größeren Sensor verfügt. Im Vergleich zu anderen Kameratypen mit gleichen Megapixelwerten produzieren Spiegelreflexkameras erheblich bessere Aufnahmen mit einem geringeren Bildrauschen und einem größeren Spielraum bei dunklen Lichtverhältnissen. Bei Spiegelreflexkameras sind die Objektive im Gegensatz zu Kompaktkameras und Bridgekameras auswechselbar. Das hat den Vorteil , dass hier wesentlich bessere Lichtstärken erreicht werden können. Sie haben die Wahl mit verzeichnungsfreien Festbrennweiten als auch leistungsfähigeren Zoomobjektiven zu fotografieren. Spiegelreflexkameras bieten außerdem eine Vielzahl von manuellen Einstellmöglichkeiten. Der Fotograf kann selbst festlegen, mit welcher Verschlusszeit und Blendenkombination er fotografieren möchte. Auch die Lichtempfindlichkeit, also der ISO-Wert, kann manuell festgelegt werden.

 

 

Spiegelreflexkameras - Empfehlungen:

 

  Digitale Systemkameras
   
  Kompakte Systemkameras und Bridgekameras - Wo liegen die Vorteile?
 

Eine Systemkamera arbeitet ohne Spiegel und optischen Sucher. Dadurch fällt die Gehäusegröße deutlich kleiner aus als bei einer Spiegelreflexkamera. Gleichzeitig bieten sie aber viele Vorteile gegenüber einer regulären Kompaktkamera. Durch wechselbare Objektive und größeren Bildsensoren bieten Digitale Sytemkameras ein Maximum an Flexibilität. Sie liefern eine Bildqualität, die nahezu alle Bridgekameras und Kompaktkameras übertrifft und eine echte Alternative zur großen DSLR Kamera darstellt.

 

 

Systemkameras - Empfehlungen:

 

 

Bücher zum Thema Digitale Fotografie

Fotografieren lernen: Fotolehrgang, Fotoschule, Fotokurs, DVD, Tutorial


Fotokunst

Zeitgenössische Fotografie, digital und analog

 

 

In der künstlerischen Fotografie kommen digitale als auch analoge Kameras zum Einsatz. Das Medium Fotografie wird zum künstlerischen Ausdrucksmittel oder zum Erzielen aufklärerischer, sozialkritischer, ideologischer oder politischer Wirkungen verwendet. Im Allgemeinen kann bei der künstlerischen Fotografie das Foto auch als Werk bezeichnet werden und ist als bildende Kunst zu verstehen. Nach dieser Definition bilden Fotos nicht immer die Wahrheit ab, sondern sind die Interpretation eines Moments. Solche künstlerischen Fotos sind zumeist Teile aus sogenannten Serien. Die Betrachtung der gesamten Serie, anstatt eines einzelnen Werkes, kann das Erfassen der beabsichtigten Aussage erleichtern. In der Kunstfotografie kann es auch zu Korrekturen am Bild im Labor oder am Computer kommen, dabei sind der Kreativität des Künstlers keine Grenzen gesetzt. Einige sehr bekannte Fotografen sind hier zum Beispiel Andreas Gursky, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh, Man Ray oder Helmut Newton, um nur einige zu nennen.

 

 

 

Jürgen Nefzger - Fluffy Clouds

   
 
  HDR Fotografie
 

Ein High Dynamic Range Image (HDRI, HDR-Bild, „Bild mit hohem Dynamikumfang“, eig. high-dynamic-range image) oder Hochkontrastbild ist ein digitales Foto, das die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailreich speichern kann. Herkömmliche digitale Bilder, die dazu nicht in der Lage sind, werden hingegen als Low Dynamic Range Images oder LDR-Bilder bezeichnet. HDR-Bilder können von Digitalkameras der neusten Generation aufgenommen, künstlich erzeugt oder aus einer Belichtungsreihe von LDR-Fotos rekonstruiert werden. In der Digitalen HDR-Fotografie können Über- und Unterbelichtungen vermieden, Bilddetails besser erhalten und weiterreichende Bildbearbeitungen vorgenommen werden.

 

 

 

 
  Fotoautomat mieten
   
  Eine sehr originelle Idee für Events, Hochzeiten oder Firmenfeiern ist das mieten eines Fotoautomaten.
  Entdecken Sie das Medium Fotoautomat neu und bieten Sie Ihren Gästen unvergessliche Erinnerungen.
   
 
  Digitale Bilderrahmen
 

 

  Ob als Geschenk oder Wohnungsdeko - Digitale Fotorahmen machen Spass
 

Digitalfotos ausdrucken war gestern, voll im Trend liegen Digitale Bilderrahmen zum Präsentieren Ihrer Fotos. Ein großes Display, Kartenslots für alle gängigen Speicherkarten und jede Menge Zusatzfunktionen für mehr Freude an den eigenen Fotos. Hier sehen Sie einige der beliebtesten Digitalen Bilderrahmen:

 

 

   


   
Digitalfotos sinnvoll nutzen

 

Digitalfotos aus dem Urlaub oder von der letzten Party nur auf der Festplatte zu speichern wäre doch viel zu schade. Teilen Sie Ihre Erlebnisse doch lieber mit Ihrer Familie und Ihren Freunden oder machen Sie den Menschen die Sie lieben eine Aufmerksamkeit mit einem originellen Fotogeschenk wie zum Beispiel einem Poster in XXL. Und wenn Sie es auf einer Alu-Dibond Platte kaschieren lassen wird Ihr Wohnzimmer mit einer neuen Dekoration individuell aufgewertet.

 


 
Fotosoftware - günstige Empfehlungen

 

Die Bildbearbeitung von Digitalfotos ist in der Digitalfotografie mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Erst durch die Weiterverarbeitung der Daten werden aus Standardfotos individuelle Kunstwerke. Hier darf professionelle Bildbearbeitungssoftware natürlich nicht fehlen. Sehr zu empfehlen ist hier die Fotosoftware von MAGIX die mit ihren unzähligen kreativen Funktionen ein echter Geheimtipp und eine günstige Alternative zu Photoshop ist.

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